25. Februar 2016

Rezension zu "Erwachen - Schattenwelt 1" ~ Carmen Gerstenberger


AutorIn: Carmen Gerstenberger
Seitenzahl: 315
Erscheinungsdatum: Januar 2016
Verlag: BooksHouse
ISBN: 9789963532360
Preis: 5,49€


Für die Menschen, die unter der strengen Kontrolle der Oberen aufwachsen, sind sie nur ein Gerücht, ein Flüstern, das der Wind von Zeit zu Zeit weiterträgt. Ihren Namen zu nennen, gleicht Blasphemie, und in den verbotenen Schriften über sie zu lesen, wird mit dem Pranger bestraft. Auf Sasha haben die Legenden über die verbotenen Kreaturen schon immer einen besonderen Reiz ausgeübt. Für die Herrscher dieser Welt sind sie schlichtweg nicht mehr existent. Vampire.
Als sie Darius begegnet, fühlen sie sich übernatürlich zueinander hingezogen. Sasha zögert nicht und schließt sich Darius an. Gemeinsam suchen sie nach uralten Hinweisen, um einem verloren geglaubten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ein Artefakt, das seiner dem Untergang geweihten Rasse eine Chance geben könnte.

Sasha lebt in Nikanor, einer Stadt, die von den Oberen beherrscht wird. Die Einwohner der Stadt wissen von der Existenz der Vampire, aber es ist ihnen strikt verboten das Wort „Vampir“ in den Mund zu nehmen. Die Einwohner von Nikanor haben zwar Angst vor den Vampiren, aber müssen sich aber nicht sorgen, weil die Wächter die Vampire jagen und töten. Sasha ist fasziniert von diesen Geschöpfen, und als sie von einem Vampir gerettet wird, bricht sie mit ihm auf eine Reise auf, auf der Suche nach einem lang verschollenem Artefakt, der den Vampiren ihre Freiheit schenkt.

Als ich mitbekommen habe, dass „Erwacht“ ein Vampirbuch ist, konnte ich nicht widerstehen das Buch zu lesen. An diesem Punkt: Danke, liebe Carmen, für das eBook.

Mir hat die Idee der Geschichte sehr gefallen. Die Geschichte hat eine Moral, und zwar dass Mensch und Vampir zusammen arbeiten und nicht gegeneinander kämpfen sollen, damit Frieden herrschen kann.

Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Ich konnte mir zwar die meisten Sachen ungefähr vorstellen, aber der Stil war viel zu förmlich. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass alles im Mittelalter spielt. Ich meine, wenn man mit einem Vampir gegen Kreaturen kämpft, kann man schon „Du“ sagen.

Die Kapitel sind viel zu lang und die Handlungen sind sehr in die Länge gezogen.
Außerdem gab es viel zu viele Sichtweisen. Jeder Charakter, der vorkommt hat mindestens ein Kapitel aus seiner Sicht. Da habe ich den Überblick verloren. Wenn nur die Sichtweise von Sasha und Darius und vielleicht auch aus Alasars Sicht.

Was wirklich gut gelungen ist, sind die Charaktere. Carmen hat es geschafft die Charaktere so zu überbringen, dass man den bösen verabscheut und die guten liebt.

Sasha ist ein neugieriger und mitfühlender Mensch. Sie macht sich schnell Freunde und raubt Darius das Herz.

Darius ist ein vom Krieg geprägter Krieger. Nachdem man seine Familie ermordet und ihn gefangen genommen hat, war er nur noch eine kalte Hülle seiner selbst. Aber als er Sasha kennenlernt, taut die Hülle auf und er zeigt Sasha was Lust ist. Wirklich heiß!

Meine Favoriten sind Talin und Solvin, Darius Freunde.
Talin ist der, der im gesamten Buch nur ein Satz sagt und Solvin ist der, der im gesamten Buch die ganze Zeit redet. Meiner Meinung sind die zwei die am besten gelungenen Charaktere.

Trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.


 „Erwacht – Schattenwelt“ hat tolle Charaktere, aber viele Sachen sind leider nicht gelungen.


 http://www.bookshouse.de/buecher/Erwachen___Schattenwelt_1/
 

  

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